Lektion 2 von 9 · Klasse 8/9 · Information und Daten
Warum du KI-Antworten nie blind glauben solltest: erfundene Fakten, erfundene Quellen, versteckte Vorurteile.
KI klingt immer sicher – auch wenn sie irrt
Das Tückische an KI: Sie antwortet immer selbstbewusst – auch dann, wenn sie danebenliegt. Weil sie so flüssig formuliert, klingt sogar Falsches überzeugend.
KI klingt immer sicher – auch wenn sie irrt
Woran du denken musst
Prüf es nach. Frag dich bei jeder KI-Antwort: Stimmt das wirklich? Öffne echte Quellen, vergleiche mit dem, was du schon weißt. Nur wer selbst etwas weiß, merkt, wenn die KI Unsinn erzählt.
KI klingt immer sicher – auch wenn sie irrt
Ein guter Test: Frag die KI nach deiner Schule oder einer Person aus deiner Stadt. Oft bekommst du selbstbewusste Antworten, die komplett erfunden sind.
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Beispiel aus dem Alltag
Für ein Referat fragt Elias einen Chatbot nach Zahlen zur Mediennutzung. Antwort: „Laut der Studie von Prof. Berger (2021) sind es 4,7 Stunden.“ Die Studie gibt es nicht. Prof. Berger auch nicht.
? Warum erfindet die KI eine Quelle, statt zu sagen, dass sie es nicht weiß?
✓ Weil sie keine Quellen kennt, sondern Text erzeugt, der wie eine Quelle aussieht. Regel: Jede Zahl, jeder Name, jedes Zitat wird einmal nachgeschlagen, bevor es ins Referat kommt.
Simulation · KI klingt immer sicher – auch wenn sie irrt
Alle Antworten klingen gleich sicher. Genau das ist das Problem: Der Tonfall verrät nichts über die Wahrheit.
Kostprobe · Lektion 2 von 9
Der ganze Kurs „Medienkompetenz Klasse 8/9: KI, Recht und Respekt“ hat 9 Lektionen in dieser Art.