Einmal einrichten. Danach läuft es.
Sie tragen Ihr Team ein, alles Weitere passiert automatisch: Kurseinladungen, Erinnerungen, die Testläufe und die Auswertung.
Die Awareness-Schulung
Jede Person absolviert den Online-Kurs im eigenen Tempo, wahlweise als Video oder als Textfassung zum Lesen. Der Kurs erklärt an echten Beispielen aus unserer Praxis, wie Angriffe ablaufen und woran man sie erkennt.
Kein Fachjargon und keine abstrakten Regeln, sondern konkrete Fragen: Wie sieht eine gefälschte Absenderadresse aus? Woran erkennt man ein manipuliertes Link-Ziel? Was macht man, wenn man doch geklickt hat?
Der letzte Punkt ist der wichtigste: Ein Team, das sich traut, einen Fehlklick sofort zu melden, begrenzt den Schaden. Ein Team, das Angst vor Ärger hat, schweigt, und genau daraus wird ein Vorfall.
Inhalte des Kurses
- Welche Bedrohungen es gibt und wie sie funktionieren
- Wie Angreifer vorgehen und was sie erreichen wollen
- Arten von Schadsoftware, insbesondere Ransomware
- Sicherer Umgang mit E-Mails und Webseiten
- Erkennungsmerkmale an konkreten Beispielen
- Richtiges Verhalten nach einem Fehlklick
Wie getestet wird
- Drei simulierte Angriffe pro Person
- Innerhalb von zehn Arbeitstagen nach Kursabschluss
- Zufällige Zeitpunkte, unterschiedliche Machart
- Gemessen wird: geöffnet, geklickt, Daten eingegeben
- Eingegebene Passwörter werden nie gespeichert
Der Test unter Realbedingungen
Nach dem Kurs beginnt die Übung. Die simulierten Mails kommen unangekündigt und sehen aus wie echte Angriffe, denn eine Prüfung, die man kommen sieht, misst nichts.
Wichtig: Es geht nicht darum, jemanden zu erwischen. Es geht darum, den Reflex zu trainieren, im Alltag kurz innezuhalten. Wer im geschützten Rahmen einmal hereinfällt, erinnert sich daran deutlich länger als an jede Folie.
Reports und Live-Cockpit
Im Cockpit sehen Sie jederzeit den Stand: wer den Kurs abgeschlossen hat, wie viele Tests gelaufen sind und wie das Team insgesamt abschneidet.
Getrennt nach Empfänger: Der Betrieb bekommt den Teamreport ausschließlich anonymisiert. Das persönliche Einzelergebnis geht nur an die betroffene Person selbst. Niemand wird vor der Belegschaft vorgeführt.
Aus der Historie sehen Sie über mehrere Durchläufe hinweg, ob die Widerstandskraft tatsächlich steigt.
Für den Betrieb
Anonymisierter Teamreport mit Gesamtwertung, Verlauf über mehrere Läufe, Abschlussquote des Kurses.
Für die Person
Persönlicher Bericht: eigene Reaktion je Testmail, Erklärung der Merkmale, Einordnung des Ergebnisses.
Das Teilnahmezertifikat
Jede Person, die den Kurs abgeschlossen und einen Testlauf absolviert hat, erhält ein personalisiertes, ISO-konformes Teilnahmezertifikat.
Für HR und Datenschutzbeauftragte ist das der Nachweis, der bei Audits und im Rahmen der NIS2-Schulungspflicht verlangt wird. Er entsteht automatisch, ohne dass jemand Listen führen muss.
Was auf dem Zertifikat steht
- Name der teilnehmenden Person
- Absolvierte Schulungsinhalte
- Datum des Abschlusses
- Bestätigung des durchlaufenen Praxistests