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KI Gedanken – Folge 10: Zukunft mit KI 6/6: Leben ohne Erwerbsarbeit?
Und dann die Vision: Viele Menschen haben keine Arbeit mehr, weil Maschinen sie verrichten. Utopie oder Dystopie? Heute definiert Geldverdienen unser Leben. Morgen braucht es ein System, in dem man auch davon leben kann, sich um Kranke, Ältere oder Kinder zu kümmern – soziales Engagement muss einen Wert haben. Das ist unsere Aufgabe, nicht die unserer Kinder. Bleibt auf dem Laufenden! Te...
Und dann die Vision: Viele Menschen haben keine Arbeit mehr, weil Maschinen sie verrichten. Utopie oder Dystopie? Heute definiert Geldverdienen unser Leben. Morgen braucht es ein System, in dem man auch davon leben kann, sich um Kranke, Ältere oder Kinder zu kümmern – soziales Engagement muss einen Wert haben. Das ist unsere Aufgabe, nicht die unserer Kinder. Bleibt auf dem Laufenden! Teil 6 von 6. Mehr auf secureit.icu
Das sage ich im Video
Und dann kommt diese Vision, dass viele Menschen keine Arbeit mehr haben werden, weil Roboter, KI und Maschinen diese Arbeit verrichten. Man kann diese Entwicklung gut oder schlecht sehen, utopisch oder dystopisch. Es kann auch viel Gutes darin stecken, wenn die Leute keine Arbeit mehr haben. Wir müssen uns dann einfach anders aufstellen. Es muss dann so sein, dass man trotzdem überleben kann.
Im Moment definiert die Arbeit, genauer gesagt das Geldverdienen, unser Leben. Wer viel Geld hat, kann sich viel leisten. Wer wenig Geld hat, kann sich wenig leisten. Und wer gar kein Geld hat, kann hier eigentlich gar nicht überleben. Das wird morgen eben nicht mehr so sein.
Es muss sich ein System entwickeln, das nicht nur über Arbeit und Geldverdienen zu einer Lebensmöglichkeit führt. Es muss möglich sein, sich mit Kranken, mit älteren Menschen oder mit Jüngeren und Kindern zu beschäftigen und trotzdem seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Alles, womit man sich sozial und gesellschaftlich einbringen kann, muss auch einen Wert haben.
Denn alles, was wir heute Arbeit nennen, also körperliche Arbeit mit unseren Händen oder Kopfarbeit mit unserem Kopf, wird schrittweise abgelöst. Darauf können wir uns schon einstellen. Es wird sicher Berufe geben, die nicht so einfach abzulösen sind und noch lange von Menschen gemacht werden müssen, und es wird Berufe geben, bei denen es sehr sinnvoll ist, dass Menschen sie machen. Aber es gibt unfassbar viele Dinge, die morgen kein Mensch mehr machen muss. Und das sind eigentlich gute Nachrichten.
Aber wir müssen schauen, dass wir uns entwickeln. Das ist unsere Aufgabe, und wir sollten sie nicht unseren Kindern überlassen. Davon bin ich fest überzeugt. Jeder muss sich anschauen, was möglich ist. Wenn sich jeder einbringt, kommen alle mit, verstehen es, und das Ganze bleibt auf dem richtigen Weg.
Also: Bleibt auf dem Laufenden.