Bedrohungslage

Was kommt auf meinem eigenen Server an?

Zeitraum für die ganze Seite

Letzte 30 Tage: vom 01.10.2026 bis heute, 8 Uhr, stündlich aktualisiert. Gilt für alle Zahlen und Grafiken dieser Seite. Länger als 90 Tage bewahre ich die Daten nicht auf.

Rund 22.000 Angriffsversuche in 30 Tagen. Auf einen einzigen kleinen Server.

Das ist der Server, auf dem diese Website läuft. Gezählt habe ich Anfragen, die meine Firewall gesperrt hat, und Aufrufe von Dateien, die es hier gar nicht gibt. Fast alles davon kommt von Programmen, die rund um die Uhr das ganze Internet abklappern. Niemand hat sich secureIT ausgesucht. Genau so trifft es jeden Betrieb mit Website, Router oder Mailserver, egal wie klein.

750

Versuche pro Tag im Schnitt

1.050

verschiedene Absender

106

Länder

unter 0,1 %

von bekannten Forschungs-Scannern

Zeitraum: letzte 30 Tage, vom 01.10.2026 bis 30.10.2026, 8 Uhr, wie oben gewählt.

PHP2Shell: Was davon auf meinem Server ankommt

PHP2Shell (CVE-2026-109618 und CVE-2026-109619) ist eine kritische Lücke in PHP, der Programmiersprache hinter rund drei Vierteln aller Websites, WordPress und viele Shops eingeschlossen. Bekannt seit dem 21. Oktober 2026, ausgenutzt schon vorher. Der Angreifer schickt einen präparierten Datei-Upload. PHP zerlegt ihn, bevor die eigentliche Website läuft, und dabei kann fremder Code auf den Server gelangen. Diese vier Zahlen zeigen, was davon bei mir ankommt, vom deutlichsten Anzeichen bis zum Grundrauschen.

8

Uploads auf Adressen ohne Upload-Funktion

Das deutlichste Zeichen für PHP2Shell. An diese Adressen schickt ein normaler Besucher nie eine Datei, weil die Seite dort gar keine annimmt. PHP verarbeitet einen Upload aber an jeder Adresse, bevor die eigentliche Seite überhaupt läuft. Genau in dieser Verarbeitung steckt die Lücke.

2

Manipulierte Uploads

Uploads, deren Aufbau absichtlich verbogen ist, etwa mit kaputten oder fehlenden Trennzeichen zwischen den Dateien. Die Firewall sperrt sie. PHP2Shell braucht genau solche verbogenen Uploads, um PHP beim Zerlegen aus dem Tritt zu bringen.

15

PHP-Schadcode und Systembefehle

Anfragen, in denen PHP-Code oder Befehle für den Server stecken. Gelingt ein Angriff wie PHP2Shell, soll genau dieser Code anschließend laufen.

rund 21.000

Suche nach PHP-Dateien

Kein PHP2Shell, sondern das Grundrauschen: Bots rufen PHP-Dateien auf, die es hier nicht gibt, vor allem Hintertüren und WordPress-Logins. Ein Teil davon sucht genau die Hintertüren, die nach einem gelungenen Einbruch wie PHP2Shell auf einem Server zurückbleiben.

Ob ein einzelner Treffer wirklich PHP2Shell war, lässt sich von außen nicht beweisen. Mein Server ist gepatcht.
Betreiben Sie PHP auf eigenen Servern? Die kritische Lücke PHP2Shell vom Oktober 2026 ist geschlossen ab PHP 8.2.35, 8.3.36, 8.4.27 und 8.5.12. Ältere Versionen sind angreifbar.

Zeitraum: letzte 30 Tage, vom 01.10.2026 bis 30.10.2026, 8 Uhr, wie oben gewählt. Uploads zähle ich erst seit dem 29.10.2026, davor stehen dort nur die Treffer der Firewall.

Was versucht wurde

  • Suche nach Hintertüren rund 14.300

    Aufrufe von Dateien mit typischen Namen von Webshells. Bots hoffen, auf eine Hintertür zu stoßen, die ein anderer Angreifer früher auf dem Server hinterlassen hat.

  • WordPress-Angriffe rund 5.800

    Anmeldeversuche mit geratenen Passwörtern und die Suche nach anfälligen Plugins. Mein Server läuft gar nicht mit WordPress, die Bots probieren es trotzdem.

  • Suche nach Zugangsdaten rund 1.300

    Versuche, Konfigurationsdateien mit Passwörtern und Schlüsseln abzurufen, die bei schlecht eingerichteten Websites offen liegen.

  • Server ausforschen rund 300

    Aufrufe von Test- und Statusseiten, um Software-Versionen zu erfahren und gezielt passende Lücken auszusuchen.

  • Lücken anderer Software rund 130

    Bekannte Lücken in Programmen, Routern und Firewalls, die ich gar nicht einsetze. Scanner probieren sie blind auf jeder Adresse im Internet.

  • Auffällige Bot-Anfragen rund 110

    Anfragen, die gegen die Regeln des Webs verstoßen oder die typischen Merkmale einfacher Scan-Skripte tragen.

  • Verwaltungs-Werkzeuge rund 60

    Suche nach offen erreichbaren Datenbank- und Dateiverwaltungen.

  • Code einschleusen rund 40

    Anfragen mit Schadcode: SQL-Befehle gegen die Datenbank, Shell-Befehle, Skripte oder manipulierte Uploads, die den Server dazu bringen sollen, fremden Code auszuführen.

  • Sonstiges rund 40

    Weitere gesperrte oder ins Leere laufende Anfragen ohne eindeutiges Muster.

Zeitraum: letzte 30 Tage, vom 01.10.2026 bis 30.10.2026, 8 Uhr, wie oben gewählt.

Jeden Tag, zu jeder Stunde

01.10.30.10.2026

Zeitraum: letzte 30 Tage, vom 01.10.2026 bis 30.10.2026, 8 Uhr, wie oben gewählt. Ein Balken je Tag, der von heute ist noch nicht vollständig.

0 Uhr12 Uhr23 Uhr

Zeitraum: letzte 30 Tage, vom 01.10.2026 bis 30.10.2026, 8 Uhr, wie oben gewählt. Je Stunde des Tages in deutscher Zeit, zusammengezählt über alle Tage.

Es gibt keine ruhige Stunde: Die Programme kennen weder Feierabend noch Wochenende.

Wo die absendenden Rechner stehen

Fidschi Tansania Westsahara Kanada: 61 Angriffsversuche USA: 524 Angriffsversuche Kasachstan: 3 Angriffsversuche Usbekistan: 8 Angriffsversuche Papua-Neuguinea Indonesien: 15 Angriffsversuche Argentinien: 35 Angriffsversuche Chile: 17 Angriffsversuche Kongo-Kinshasa Somalia Kenia: 5 Angriffsversuche Sudan Tschad Haiti Dominikanische Republik: 1 Angriffsversuche Russland: 37 Angriffsversuche Bahamas: 2 Angriffsversuche Falklandinseln Norwegen: 1 Angriffsversuche Grönland Timor-Leste Südafrika: 14 Angriffsversuche Lesotho Mexiko: 132 Angriffsversuche Uruguay Brasilien: 50 Angriffsversuche Bolivien Peru Kolumbien: 10 Angriffsversuche Panama Costa Rica: 2 Angriffsversuche Nicaragua Honduras: 2 Angriffsversuche El Salvador Guatemala: 1 Angriffsversuche Belize Venezuela: 6 Angriffsversuche Guyana Suriname Frankreich: 107 Angriffsversuche Ecuador Puerto Rico: 2 Angriffsversuche Jamaika: 2 Angriffsversuche Kuba Simbabwe: 3 Angriffsversuche Botsuana Namibia Senegal: 2 Angriffsversuche Mali Mauretanien Benin: 2 Angriffsversuche Niger: 2 Angriffsversuche Nigeria: 2 Angriffsversuche Kamerun: 1 Angriffsversuche Togo: 2 Angriffsversuche Ghana: 2 Angriffsversuche Côte d’Ivoire: 1 Angriffsversuche Guinea Guinea-Bissau Liberia Sierra Leone Burkina Faso: 1 Angriffsversuche Zentralafrikanische Republik Kongo-Brazzaville Gabun: 1 Angriffsversuche Äquatorialguinea Sambia: 2 Angriffsversuche Malawi Mosambik Eswatini Angola Burundi Israel: 5 Angriffsversuche Libanon Madagaskar Palästinensische Autonomiegebiete: 2 Angriffsversuche Gambia Tunesien: 1 Angriffsversuche Algerien Jordanien Vereinigte Arabische Emirate: 16 Angriffsversuche Katar: 3 Angriffsversuche Kuwait Irak: 3 Angriffsversuche Oman: 3 Angriffsversuche Vanuatu Kambodscha: 1 Angriffsversuche Thailand: 6 Angriffsversuche Laos Myanmar: 1 Angriffsversuche Vietnam: 49 Angriffsversuche Nordkorea Südkorea: 5.938 Angriffsversuche Mongolei Indien: 3.357 Angriffsversuche Bangladesch: 36 Angriffsversuche Bhutan Nepal: 6 Angriffsversuche Pakistan: 21 Angriffsversuche Afghanistan: 2 Angriffsversuche Tadschikistan Kirgisistan Turkmenistan Iran Syrien: 1 Angriffsversuche Armenien: 2 Angriffsversuche Schweden: 17 Angriffsversuche Belarus: 5 Angriffsversuche Ukraine: 30 Angriffsversuche Polen: 220 Angriffsversuche Österreich: 7 Angriffsversuche Ungarn Republik Moldau Rumänien: 2 Angriffsversuche Litauen: 5 Angriffsversuche Lettland Estland Deutschland: 649 Angriffsversuche Bulgarien: 4 Angriffsversuche Griechenland Türkei: 13 Angriffsversuche Albanien: 1 Angriffsversuche Kroatien: 2 Angriffsversuche Schweiz: 32 Angriffsversuche Luxemburg: 29 Angriffsversuche Belgien: 645 Angriffsversuche Niederlande: 185 Angriffsversuche Portugal: 4 Angriffsversuche Spanien: 28 Angriffsversuche Irland: 17 Angriffsversuche Neukaledonien Salomonen Neuseeland: 2 Angriffsversuche Australien: 5.054 Angriffsversuche Sri Lanka China: 7 Angriffsversuche Taiwan: 12 Angriffsversuche Italien: 16 Angriffsversuche Dänemark Vereinigtes Königreich: 131 Angriffsversuche Island Aserbaidschan: 7 Angriffsversuche Georgien: 2 Angriffsversuche Philippinen: 11 Angriffsversuche Malaysia: 26 Angriffsversuche Brunei Darussalam Slowenien: 4 Angriffsversuche Finnland: 16 Angriffsversuche Slowakei: 2 Angriffsversuche Tschechien: 2 Angriffsversuche Eritrea Japan: 1.983 Angriffsversuche Paraguay: 3 Angriffsversuche Jemen Saudi-Arabien: 11 Angriffsversuche Zypern Marokko: 12 Angriffsversuche Ägypten: 2 Angriffsversuche Libyen Äthiopien: 3 Angriffsversuche Dschibuti Uganda Ruanda Bosnien und Herzegowina Nordmazedonien Serbien: 1 Angriffsversuche Montenegro: 1 Angriffsversuche Trinidad und Tobago: 4 Angriffsversuche Südsudan Singapur: 760 Angriffsversuche Hongkong: 1.417 Angriffsversuche
wenigviel

Zeitraum: letzte 30 Tage, vom 01.10.2026 bis 30.10.2026, 8 Uhr, wie oben gewählt.

  • Südkorearund 5.900
  • Australienrund 5.100
  • Indienrund 3.400
  • Japanrund 2.000
  • Hongkongrund 1.400
  • Singapurrund 750
  • Deutschlandrund 650
  • Belgienrund 650

Das Land sagt, wo der Rechner steht, nicht wo der Mensch dahinter sitzt. Angreifer mieten Rechner in fremden Rechenzentren oder nutzen gekaperte Router und PCs. Vorsicht also bei Schlüssen wie „die Angriffe kommen aus Land X“.

Quelle: eigene Auswertung der Server-Logs von secureit.icu. Große Zahlen gerundet. Einzelne Adressen, Anfragen und Einstellungen der Firewall veröffentliche ich bewusst nicht. Länder: IP Geolocation by DB-IP (CC BY 4.0).

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