Bedrohungslage
mittel

Elasticsearch und Kibana: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2022-0029 · erstmals 02.09.2021 · aktualisiert 01.09.2026 · CVSS 6,6

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Worum es geht

Elasticsearch ist eine Open Source, verteilte Echtzeit-Suche und Analyse-Engine. Kibana ist ein Open Source Datenvisualisierungs-Plugin für Elasticsearch. Ein entfernter, authentisierter Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Elasticsearch und Kibana ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen, um Informationen offenzulegen, um einen Cross-Site Scripting Angriff durchzuführen und um Administratorrechte zu erlangen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz, aber nur mit gültigem Zugang (Anmeldung nötig), etwa mit gestohlenen Zugangsdaten oder als Innentäter.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • beliebigen Programmcode auszuführen
  • Informationen offenzulegen
  • einen Cross-Site Scripting Angriff durchzuführen
  • Administratorrechte zu erlangen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Amazon Linux 2
  • Red Hat Enterprise Linux
  • F5 BIG-IP
  • SUSE Linux
  • Oracle Linux
  • Open Source Elasticsearch <7.14.1
  • Open Source Kibana <7.14.1
  • Dell Secure Connect Gateway <5.36.00.16

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Open Source Elasticsearch 7.14.1
  • Open Source Kibana 7.14.1
  • Dell Secure Connect Gateway 5.36.00.16

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2021-22150, CVE-2021-22151, CVE-2021-37936, CVE-2021-22930, CVE-2021-22931, CVE-2021-22939, CVE-2021-3672, CVE-2021-37937

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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