Bedrohungslage
hoch

Red Hat Advanced Cluster Management: Mehrere Schwachstellen ermöglichen Privilegieneskalation

WID-SEC-2022-0235 · erstmals 04.03.2022 · aktualisiert 09.10.2026 · CVSS 9,8

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Worum es geht

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat Advanced Cluster Management ausnutzen, um seine Privilegien zu erhöhen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • seine Privilegien zu erhöhen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Debian Linux
  • Red Hat Enterprise Linux
  • HCL Domino
  • SUSE Linux
  • Red Hat OpenShift Data Foundation <4.19
  • Red Hat OpenShift Data Foundation <4.18

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Red Hat OpenShift Data Foundation 4.19
  • Red Hat OpenShift Data Foundation 4.18

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 7 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2021-22963, CVE-2021-23566, CVE-2021-43565, CVE-2021-43816, CVE-2022-0155, CVE-2022-0235, CVE-2022-24450

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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