Bedrohungslage
mittel

CoreDNS: Mehrere Schwachstellen ermöglichen Denial of Service

WID-SEC-2022-0461 · erstmals 24.06.2022 · aktualisiert 09.10.2026 · CVSS 7,5

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Worum es geht

CoreDNS ist ein DNS server. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in CoreDNS ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • einen Denial of Service Angriff durchzuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Amazon Linux 2
  • Red Hat Enterprise Linux
  • SUSE Linux
  • Oracle Linux
  • Open Source CoreDNS <1.9.3
  • JFrog Artifactory <7.46.3
  • SUSE openSUSE

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Open Source CoreDNS 1.9.3
  • JFrog Artifactory 7.46.3

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 10 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2022-27191, CVE-2022-28948

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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