Bedrohungslage
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Rsync: Schwachstelle ermöglicht Manipulation von Dateien

WID-SEC-2022-0891 · erstmals 03.08.2022 · aktualisiert 26.05.2026 · CVSS 9,3

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Worum es geht

Rsync ist ein Tool, um Dateien und Verzeichnisse zu synchronisieren. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Rsync ausnutzen, um Dateien zu manipulieren.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • Dateien zu manipulieren

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • IBM Security Guardium 11.4
  • Open Source CentOS
  • Amazon Linux 2
  • Red Hat Enterprise Linux
  • Ubuntu Linux
  • SUSE Linux
  • Juniper Junos Space
  • Oracle Linux
  • HPE Switch
  • Red Hat OpenShift
  • Gentoo Linux
  • Broadcom Brocade Switch

und 4 weitere

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Open Source Rsync 3.2.5

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 6 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2022-29154

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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