Bedrohungslage
hoch

Internet Systems Consortium BIND: Mehrere Schwachstellen ermöglichen Denial of Service

WID-SEC-2022-1492 · erstmals 21.09.2022 · aktualisiert 07.01.2026 · CVSS 8,6

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Worum es geht

BIND (Berkeley Internet Name Domain) ist ein Open-Source-Softwarepaket, das einen Domain-Name-System-Server implementiert. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Internet Systems Consortium BIND ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • einen Denial of Service Angriff durchzuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • IBM VIOS 3.1
  • IBM AIX 7.1
  • Broadcom Brocade SANnav <2.4.0
  • Broadcom Brocade SANnav <2.3.1b
  • Open Source CentOS
  • Debian Linux
  • Amazon Linux 2
  • IBM AIX 7.2
  • Red Hat Enterprise Linux
  • Ubuntu Linux
  • F5 BIG-IP
  • SUSE Linux

und 18 weitere

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Broadcom Brocade SANnav 2.4.0
  • Broadcom Brocade SANnav 2.3.1b
  • Internet Systems Consortium BIND 9.16.33
  • Internet Systems Consortium BIND 9.18.7
  • Internet Systems Consortium BIND 9.19.1

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 39 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2022-2795, CVE-2022-2881, CVE-2022-2906, CVE-2022-3080, CVE-2022-38177, CVE-2022-38178

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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