Red Hat OpenShift: Schwachstelle ermöglicht Denial of Service
WID-SEC-2023-0156 · erstmals 09.09.2021 · aktualisiert 19.10.2026 · CVSS 7,5
Worum es geht
Red Hat OpenShift ist eine "Platform as a Service" (PaaS) Lösung zur Bereitstellung von Applikationen in der Cloud. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat OpenShift ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Denial of Service Angriff durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Red Hat Enterprise Linux
- Ubuntu Linux
- Red Hat OpenShift Container Platform <4.6
- SUSE openSUSE
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Red Hat OpenShift Container Platform 4.6
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Red Hat Security Advisory RHSA-2021:4162 vom 2021-11-10 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory vom 2021-09-08 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory vom 2021-09-08 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2021:4702 vom 2021-11-16 access.redhat.com
- Ubuntu Security Notice USN-5812-1 vom 2023-01-19 ubuntu.com
- openSUSE Security Update OPENSUSE-SU-2026:12045-1 vom 2026-10-16 lists.opensuse.org
- openSUSE Security Update OPENSUSE-SU-2026:12044-1 vom 2026-10-16 lists.opensuse.org
CVE: CVE-2021-33503
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.