Bedrohungslage
hoch

Samba: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2023-0796 · erstmals 30.03.2023 · aktualisiert 01.09.2026 · CVSS 8,1

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Worum es geht

Samba ist eine Open Source Software Suite, die Druck- und Dateidienste für SMB/CIFS Clients implementiert. SUSE Linux ist eine Linux-Distribution bzw. Open Source Plattform. SUSE Manager basiert auf Spacewalk, welche die Codebase vom Red Hat Satellite Server nutzt und ermöglicht ein zentrale Systemmanagement von Linux-Umgebungen. Ein entfernter, authentisierter oder anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Samba ausnutzen, um Dateien zu manipulieren und Informationen offenzulegen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz, aber nur mit gültigem Zugang (Anmeldung nötig), etwa mit gestohlenen Zugangsdaten oder als Innentäter.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • Dateien zu manipulieren
  • Informationen offenzulegen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Fedora Linux
  • Ubuntu Linux
  • SUSE Manager
  • Gentoo Linux
  • SUSE Linux Enterprise
  • SUSE Linux Enterprise Server
  • Open Source Samba <4.18.1
  • Open Source Samba <4.17.7
  • Open Source Samba <4.16.10
  • SUSE Manager Server
  • SUSE Manager Proxy
  • SUSE Manager Retail Branch Server

und 2 weitere

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Open Source Samba 4.18.1
  • Open Source Samba 4.17.7
  • Open Source Samba 4.16.10
  • HPE HP-UX (CIFS) Client/Server B.04.18.01.00
  • Dell Secure Connect Gateway 5.36.00.16

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2023-0225, CVE-2023-0614, CVE-2023-0922

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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