Bedrohungslage
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Red Hat Ansible Automation Platform: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2023-2266 · erstmals 06.09.2023 · aktualisiert 03.08.2026 · CVSS 9,8

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Worum es geht

Red Hat Ansible Automation Platform ist eine End-to-End-Automatisierungsplattform für die Systemkonfiguration, die Softwarebereitstellung und die Orchestrierung erweiterter Workflows. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat Ansible Automation Platform ausnutzen, um beliebigen Code auszuführen oder falsche Informationen zu präsentieren.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • beliebigen Code auszuführen oder falsche Informationen zu präsentieren

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Red Hat Enterprise Linux
  • Oracle Linux
  • Red Hat Ansible Automation Platform <=2.4 for RHEL 9
  • SUSE openSUSE

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Red Hat Ansible Automation Platform <=2.4 for RHEL 9

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2023-23931, CVE-2023-40267

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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