Red Hat Enterprise Linux: Mehrere Schwachstellen
WID-SEC-2023-2853 · erstmals 08.11.2023 · aktualisiert 14.10.2026 · CVSS 9,8
Worum es geht
Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat Enterprise Linux ausnutzen, um einen Denial-of-Service-Zustand herbeizuführen, Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen, seine Privilegien zu erweitern, vertrauliche Informationen offenzulegen oder beliebigen Code auszuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Das BSI nennt keine besonderen Voraussetzungen. Laut BSI aus der Ferne ausnutzbar.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Denial-of-Service-Zustand herbeizuführen
- Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen
- seine Privilegien zu erweitern
- vertrauliche Informationen offenzulegen oder beliebigen Code auszuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Open Source CentOS
- Debian Linux
- Amazon Linux 2
- Red Hat Enterprise Linux
- Ubuntu Linux
- SUSE Linux
- Oracle Linux
- Gentoo Linux
- NetApp ActiveIQ Unified Manager
- Red Hat Enterprise Linux 7
- Red Hat Enterprise Linux 8
- Red Hat Enterprise Linux 9
und 4 weitere
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Red Hat OpenShift Data Foundation 4.12.10
- Meinberg LANTIME 7.08.007
- IBM Security Verify Access 10.0.9.1
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Red Hat Security Advisory RHSA-2024:0406 vom 2024-01-25 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2024:0422 vom 2024-01-25 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2024:1102 vom 2024-03-05 access.redhat.com
- CentOS Security Advisory CESA-2024:0343 vom 2024-01-26 lists.centos.org
- Red Hat Security Advisory RHSA-2023:7741 vom 2023-12-12 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2024:0579 vom 2024-01-30 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2023:7820 vom 2023-12-14 access.redhat.com
- Meinberg Security Advisory www.meinberg.de
- Oracle Linux Security Advisory ELSA-2024-0343 vom 2024-01-24 linux.oracle.com
- RedHatSecurity Advisory vom 2023-11-07 access.redhat.com
- RedHatSecurity Advisory vom 2023-11-07 access.redhat.com
- RedHatSecurity Advisory vom 2023-11-07 access.redhat.com
- RedHatSecurity Advisory vom 2023-11-07 access.redhat.com
- RedHatSecurity Advisory vom 2023-11-07 access.redhat.com
- RedHatSecurity Advisory vom 2023-11-07 access.redhat.com
- RedHatSecurity Advisory vom 2023-11-07 access.redhat.com
- RedHatSecurity Advisory vom 2023-11-07 access.redhat.com
- RedHatSecurity Advisory vom 2023-11-07 access.redhat.com
- RedHatSecurity Advisory vom 2023-11-07 access.redhat.com
- RedHatSecurity Advisory vom 2023-11-07 access.redhat.com
- RedHatSecurity Advisory vom 2023-11-07 access.redhat.com
- RedHatSecurity Advisory vom 2023-11-07 access.redhat.com
- RedHatSecurity Advisory vom 2023-11-07 access.redhat.com
- RedHatSecurity Advisory vom 2023-11-07 access.redhat.com
- RedHatSecurity Advisory vom 2023-11-07 access.redhat.com
und 48 weitere Quellen in der Originalmeldung
CVE: CVE-2021-32142, CVE-2021-43618, CVE-2022-23527, CVE-2022-40898, CVE-2022-48468, CVE-2023-1672, CVE-2023-1786, CVE-2023-22745, CVE-2023-26767, CVE-2023-26768, CVE-2023-26769, CVE-2023-28100, CVE-2023-28101, CVE-2023-28370, CVE-2023-28625, CVE-2023-29499, CVE-2023-31486, CVE-2023-32611, CVE-2023-32665, CVE-2023-33204 …
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.