Bedrohungslage
mittel

Linux Kernel (ATA over Ethernet): Schwachstelle ermöglicht Denial of Service und Code-Ausführung

WID-SEC-2024-0014 · erstmals 05.01.2024 · aktualisiert 17.02.2026 · CVSS 7,0

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Worum es geht

Der Kernel stellt den Kern des Linux Betriebssystems dar. Ein lokaler Angreifer kann eine Schwachstelle im Linux Kernel ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen oder um beliebigen Code auszuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Nur mit Zugriff auf das Gerät oder ein Konto darauf. Oft der zweite Schritt nach einer Phishing-Mail.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • einen Denial of Service Angriff durchzuführen oder um beliebigen Code auszuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Debian Linux
  • Amazon Linux 2
  • Ubuntu Linux
  • SUSE Linux
  • Oracle Linux
  • EMC Avamar
  • Dell NetWorker
  • SUSE openSUSE
  • Open Source Linux Kernel
  • Dell ECS <3.8.1.1

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Dell ECS 3.8.1.1

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 66 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2023-6270

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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