Bedrohungslage
mittel

FreeRDP Clients: Schwachstelle ermöglicht Offenlegung von Informationen

WID-SEC-2024-0162 · erstmals 19.01.2024 · aktualisiert 12.03.2026 · CVSS 6,5

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Worum es geht

FreeRDP ist eine freie Implementierung des Remote Desktop Protocol (RDP). Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in FreeRDP Clients ausnutzen, um Informationen offenzulegen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • Informationen offenzulegen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Debian Linux
  • Amazon Linux 2
  • Fedora Linux
  • Ubuntu Linux
  • SUSE Linux
  • SUSE openSUSE
  • Open Source FreeRDP <2.11.5
  • Open Source FreeRDP <3.2.0
  • Oracle Linux

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Open Source FreeRDP 2.11.5
  • Open Source FreeRDP 3.2.0

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2024-22211

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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