Bedrohungslage
mittel

Red Hat Enterprise Linux's oniguruma, tcpslice, c-ares: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2024-0218 · erstmals 26.01.2024 · aktualisiert 22.10.2026 · CVSS 7,5

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Worum es geht

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein entfernter Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat Enterprise Linux ausnutzen, um einen Denial-of-Service-Zustand zu erzeugen, beliebigen Code auszuführen oder sensible Informationen offenzulegen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • einen Denial-of-Service-Zustand zu erzeugen
  • beliebigen Code auszuführen oder sensible Informationen offenzulegen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Red Hat Enterprise Linux
  • Oracle Linux
  • IBM QRadar SIEM 7.5
  • RESF Rocky Linux
  • Red Hat Enterprise Linux Oniguruma <6.9.4_rc2
  • Red Hat Enterprise Linux tcpslice <1.5
  • Red Hat Enterprise Linux c-ares <1.17.0
  • Dell NetWorker vProxy<19.9.0.4
  • Dell NetWorker vProxy<19.10
  • Ubuntu Linux

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Red Hat Enterprise Linux Oniguruma 6.9.4_rc2
  • Red Hat Enterprise Linux tcpslice 1.5
  • Red Hat Enterprise Linux c-ares 1.17.0
  • Dell NetWorker vProxy19.9.0.4
  • Dell NetWorker vProxy19.10

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2019-13224, CVE-2019-16163, CVE-2019-19012, CVE-2019-19203, CVE-2019-19204, CVE-2021-41043, CVE-2020-22217

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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