Bedrohungslage
hoch

Red Hat Enterprise Linux: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2024-1003 · erstmals 02.05.2024 · aktualisiert 19.10.2026 · CVSS 8,8

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Worum es geht

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat Enterprise Linux ausnutzen, um einen Denial-of-Service-Zustand herbeizuführen, beliebigen Code auszuführen, vertrauliche Informationen offenzulegen, Dateien zu manipulieren, Cross-Site Scripting (XSS)-Angriffe durchzuführen oder einen Men-in-the-Middle-Angriff auszuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Das BSI nennt keine besonderen Voraussetzungen. Laut BSI aus der Ferne ausnutzbar.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • einen Denial-of-Service-Zustand herbeizuführen
  • beliebigen Code auszuführen
  • vertrauliche Informationen offenzulegen
  • Dateien zu manipulieren
  • Cross-Site Scripting (XSS)-Angriffe durchzuführen oder einen Men-in-the-Middle-Angriff auszuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Amazon Linux 2
  • Red Hat Enterprise Linux
  • SUSE Linux
  • Oracle Linux
  • Red Hat Enterprise Linux <9
  • IBM MQ Operator
  • IBM Spectrum Protect Plus <10.1.17
  • SUSE openSUSE

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Red Hat Enterprise Linux 9
  • IBM Spectrum Protect Plus 10.1.17

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 14 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2023-45803, CVE-2024-28102, CVE-2023-52323, CVE-2024-22195, CVE-2024-3019, CVE-2023-45897, CVE-2024-2307

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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