Red Hat Enterprise Linux (iperf3): Mehrere Schwachstellen
WID-SEC-2024-1510 · erstmals 03.07.2024 · aktualisiert 16.02.2026 · CVSS 5,9
Worum es geht
Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat Enterprise Linux in der Kpomponente iperf3 ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen und vertrauliche Informationen offenzulegen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Denial of Service Angriff durchzuführen
- vertrauliche Informationen offenzulegen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Red Hat Enterprise Linux
- SUSE Linux
- Oracle Linux
- Dell PowerScale OneFS
- Red Hat Enterprise Linux iperf <3.15
- Red Hat Enterprise Linux iperf <3.17
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Red Hat Enterprise Linux iperf 3.15
- Red Hat Enterprise Linux iperf 3.17
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Red Hat Security Advisory vom 2024-07-02 access.redhat.com
- Oracle Linux Security Advisory ELSA-2024-4241 vom 2024-07-03 linux.oracle.com
- DELL Security Update for Dell PowerScale OneFS www.dell.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2024:9185 vom 2024-11-12 access.redhat.com
- SUSE Security Update SUSE-SU-2025:20288-1 vom 2025-06-04 lists.suse.com
- SUSE Security Update SUSE-SU-2026:20286-1 vom 2026-02-13 lists.suse.com
CVE: CVE-2023-7250, CVE-2024-26306
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.