Red Hat multicluster engine for Kubernetes: Schwachstelle ermöglicht Denial of Service
WID-SEC-2024-1944 · erstmals 29.08.2024 · aktualisiert 04.09.2026 · CVSS 7,5
Worum es geht
Red Hat OpenShift ist eine "Platform as a Service" (PaaS) Lösung zur Bereitstellung von Applikationen in der Cloud. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat multicluster engine for Kubernetes ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Denial of Service Angriff durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Red Hat Enterprise Linux
- Red Hat Enterprise Linux Advanced Cluster Management for Kubernetes 2
- Red Hat OpenShift multicluster engine for Kubernetes 1
- Oracle Linux
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Red Hat Security Advisory RHSA-2024:5955 vom 2024-08-28 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2024:6044 vom 2024-08-30 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2025:19094 vom 2025-10-24 access.redhat.com
- Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-47059 vom 2026-08-01 linux.oracle.com
- Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-62219 vom 2026-09-03 linux.oracle.com
CVE: CVE-2022-25883
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.