Bedrohungslage
mittel

Red Hat Enterprise Linux (unbound und mpg123): Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2024-3710 · erstmals 17.12.2024 · aktualisiert 21.07.2026 · CVSS 6,7

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Worum es geht

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat Enterprise Linux ausnutzen, um beliebigen Code auszuführen oder einen Denial-of-Service-Zustand zu erzeugen.

Unter welchen Bedingungen?

Das BSI nennt keine besonderen Voraussetzungen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • beliebigen Code auszuführen oder einen Denial-of-Service-Zustand zu erzeugen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Debian Linux
  • Amazon Linux 2
  • Red Hat Enterprise Linux
  • SUSE Linux
  • Oracle Linux
  • Red Hat Enterprise Linux 8
  • Red Hat Enterprise Linux 9
  • Red Hat OpenShift Container Platform <4.16.30
  • Red Hat OpenShift Container Platform <4.17.16
  • Meinberg LANTIME <7.08.020

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Red Hat OpenShift Container Platform 4.16.30
  • Red Hat OpenShift Container Platform 4.17.16
  • Meinberg LANTIME 7.08.020

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2024-10573, CVE-2024-8508

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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