Bedrohungslage
niedrig

NGINX: Schwachstelle ermöglicht Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen

WID-SEC-2025-0274 · erstmals 06.02.2025 · aktualisiert 17.08.2026 · CVSS 4,3

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Worum es geht

NGINX Plus ist die kommerzielle Variante von NGINX, einer Webserver-, Reverse Proxy- und E-Mail Proxy Software. NGINX ist eine Webserver-, Reverse Proxy- und E-Mail-Proxy Software. Ein entfernter, authentisierter Angreifer kann eine Schwachstelle in NGINX NGINX Plus und NGINX ausnutzen, um Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz, aber nur mit gültigem Zugang (Anmeldung nötig), etwa mit gestohlenen Zugangsdaten oder als Innentäter.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Debian Linux
  • Amazon Linux 2
  • Red Hat Enterprise Linux
  • Fedora Linux
  • Ubuntu Linux
  • SUSE Linux
  • Gentoo Linux
  • Hitachi Ops Center
  • NGINX NGINX Plus <R33 P2
  • NGINX NGINX Plus <R32 P2
  • NGINX NGINX OpenSource <1.27.4
  • NGINX NGINX OpenSource <1.26.3

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • NGINX NGINX Plus R33 P2
  • NGINX NGINX Plus R32 P2
  • NGINX NGINX OpenSource 1.27.4
  • NGINX NGINX OpenSource 1.26.3

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2025-23419

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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