Bedrohungslage
mittel

Red Hat Enterprise Linux (Quarkus und Netty): Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2025-0285 · erstmals 06.02.2025 · aktualisiert 17.06.2026 · CVSS 7,4

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Worum es geht

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein anonymer oder lokaler Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat Enterprise Linux ausnutzen, um Dateien zu manipulieren, vertrauliche Informationen preiszugeben und einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen.

Unter welchen Bedingungen?

Nur mit Zugriff auf das Gerät oder ein Konto darauf. Oft der zweite Schritt nach einer Phishing-Mail. Laut BSI aus der Ferne ausnutzbar.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • Dateien zu manipulieren
  • vertrauliche Informationen preiszugeben
  • einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • IBM InfoSphere Information Server 11.7
  • Red Hat Enterprise Linux
  • IBM SPSS Analytic Server
  • IBM SPSS Modeler
  • IBM QRadar SIEM
  • IBM TXSeries Multiplatforms
  • Hitachi Ops Center
  • Red Hat Enterprise Linux Quarkus <3.15.3
  • Red Hat Enterprise Linux Apache Camel 4.8 for Quarkus <3.15
  • Red Hat JBoss A-MQ Streams 2
  • Red Hat Enterprise Linux Cryostat 4
  • Red Hat JBoss Enterprise Application Platform <7.4.21

und 9 weitere

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Red Hat Enterprise Linux Quarkus 3.15.3
  • Red Hat Enterprise Linux Apache Camel 4.8 for Quarkus 3.15
  • Red Hat JBoss Enterprise Application Platform 7.4.21
  • IBM Sterling Connect:Direct 6.3.0.12
  • IBM Sterling Connect:Direct 6.2.0.27
  • IBM Operational Decision Manager V8.11.0.1 Interim fix 042
  • IBM Operational Decision Manager V8.11.1.0: Interim fix 039
  • IBM Operational Decision Manager V8.12.0.1: Interim fix 024
  • IBM Operational Decision Manager V9.0.0.1: Interim fix 007

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2024-12397, CVE-2024-47535

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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