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Ingress NGINX Controller für Kubernetes: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2025-0629 · erstmals 25.03.2025 · aktualisiert 16.01.2026 · CVSS 9,8

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Worum es geht

Kubernetes ist ein Werkzeug zur Automatisierung der Bereitstellung, Skalierung und Verwaltung von containerisierten Anwendungen. Ingress NGINX Controller für Kubernetes wird häufig als Reverse Proxy und Load Balancer eingesetzt, um externen Traffic auf interne Kubernetes-Services weiterzuleiten. Ein entfernter, anonymer oder authentisierter Angreifer kann mehrere Schwachstellen im Ingress NGINX Controller für Kubernetes ausnutzen, um beliebigen Code auszuführen, vertrauliche Informationen offenzulegen und einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • beliebigen Code auszuführen
  • vertrauliche Informationen offenzulegen
  • einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • SUSE openSUSE
  • IBM InfoSphere Information Server
  • Open Source Kubernetes Ingress NGINX Controller <1.12.1
  • Open Source Kubernetes Ingress NGINX Controller <1.11.5

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Open Source Kubernetes Ingress NGINX Controller 1.12.1
  • Open Source Kubernetes Ingress NGINX Controller 1.11.5

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2025-1097, CVE-2025-1098, CVE-2025-1974, CVE-2025-24513, CVE-2025-24514

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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