Bedrohungslage
hoch

Red Hat Enterprise Linux (corosync): Schwachstelle ermöglicht Codeausführung

WID-SEC-2025-1041 · erstmals 14.05.2025 · aktualisiert 28.04.2026 · CVSS 9,8

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Worum es geht

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat Enterprise Linux in Corosync ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • beliebigen Programmcode auszuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Red Hat Enterprise Linux
  • Fedora Linux
  • Oracle Linux
  • IBM License Metric Tool
  • HCL Commerce
  • IBM MQ
  • RESF Rocky Linux
  • Red Hat Enterprise Linux corosync
  • IBM MQ <LTS 9.3.0.30
  • IBM MQ <LTS 9.1.0.29
  • IBM MQ <LTS 9.2.0.36
  • IBM MQ <CD 9.4.3

und 1 weitere

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • IBM MQ LTS 9.3.0.30
  • IBM MQ LTS 9.1.0.29
  • IBM MQ LTS 9.2.0.36
  • IBM MQ CD 9.4.3
  • IBM DB2 V12.1.2

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2025-30472

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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