Red Hat Enterprise Linux (exiv2): Schwachstelle ermöglicht Codeausführung
WID-SEC-2025-1047 · erstmals 14.05.2025 · aktualisiert 02.04.2026 · CVSS 6,3
Worum es geht
Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat Enterprise Linux Exiv2 ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- beliebigen Programmcode auszuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- SUSE Linux
- Oracle Linux
- RESF Rocky Linux
- Red Hat Enterprise Linux exiv2 <0.28.5
- Red Hat Enterprise Linux 10
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Red Hat Enterprise Linux exiv2 0.28.5
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Red Hat Security Advisory RHSA-2025:7457 vom 2025-05-13 access.redhat.com
- Oracle Linux Security Advisory ELSA-2025-7457 vom 2025-06-28 linux.oracle.com
- Rocky Linux Security Advisory RLSA-2025:7457 vom 2025-10-03 errata.build.resf.org
- SUSE Security Update SUSE-SU-2026:20923-1 vom 2026-04-01 lists.suse.com
CVE: CVE-2025-26623
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.