Bedrohungslage
hoch ausgenutzt

Ruby on Rails: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2025-1085 · erstmals 26.01.2016 · aktualisiert 18.03.2026 · CVSS 9,1

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Worum es geht

Ruby on Rails ist ein in der Programmiersprache Ruby geschriebenes und quelloffenes Web Application Framework. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Ruby on Rails ausnutzen, um Sicherheitsfunktionen zu umgehen, um Dateien zu manipulieren oder um einen Denial of Service Zustand herbeizuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • Sicherheitsfunktionen zu umgehen
  • Dateien zu manipulieren oder um einen Denial of Service Zustand herbeizuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Red Hat Enterprise Linux 6
  • Debian Linux
  • SUSE Linux
  • SUSE Linux Enterprise Server
  • Red Hat Enterprise Linux 7
  • Open Source Ruby on Rails <4.2.5.1
  • Open Source Ruby on Rails <4.1.14.1
  • Open Source Ruby on Rails <3.2.22.1
  • SUSE openSUSE

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Open Source Ruby on Rails 4.2.5.1
  • Open Source Ruby on Rails 4.1.14.1
  • Open Source Ruby on Rails 3.2.22.1

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

  • CVE-2016-0752: laut CISA in freier Wildbahn ausgenutzt, im Katalog seit 25.03.2022.

Informationen und Quellen

und 1 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2015-7576, CVE-2015-7577, CVE-2015-7578, CVE-2015-7579, CVE-2015-7580, CVE-2015-7581, CVE-2016-0751, CVE-2016-0752, CVE-2016-0753

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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