Red Hat Enterprise Linux (kea): Mehrere Schwachstellen
WID-SEC-2025-1351 · erstmals 18.06.2025 · aktualisiert 27.03.2026 · CVSS 7,8
Worum es geht
Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein lokaler Angreifer kann mehrere Schwachstellen im "kea" Paket von Red Hat Enterprise Linux ausnutzen, um seine Privilegien zu eskalieren, um Informationen offenzulegen und um einen Denial of Service Zustand herbeizuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Nur mit Zugriff auf das Gerät oder ein Konto darauf. Oft der zweite Schritt nach einer Phishing-Mail.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- seine Privilegien zu eskalieren
- Informationen offenzulegen
- einen Denial of Service Zustand herbeizuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- SUSE Linux
- Oracle Linux
- Red Hat Enterprise Linux 10
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Red Hat Security Advisory RHSA-2025:9178 vom 2025-06-17 access.redhat.com
- Oracle Linux Security Advisory ELSA-2025-9178 vom 2025-06-28 linux.oracle.com
- SUSE Security Update SUSE-SU-2026:0907-1 vom 2026-03-17 lists.suse.com
- SUSE Security Update SUSE-SU-2026:1091-1 vom 2026-03-27 lists.suse.com
CVE: CVE-2025-32801, CVE-2025-32802, CVE-2025-32803
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.