Bedrohungslage
mittel

Red Hat Enterprise Linux (jq): Mehrere Schwachstellen ermöglichen Denial of Service

WID-SEC-2025-1480 · erstmals 08.07.2025 · aktualisiert 15.07.2026 · CVSS 5,5

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Worum es geht

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat Enterprise Linux (jq) ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • einen Denial of Service Angriff durchzuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Amazon Linux 2
  • Red Hat Enterprise Linux
  • Ubuntu Linux
  • SUSE Linux
  • Oracle Linux
  • RESF Rocky Linux
  • Red Hat Enterprise Linux 9
  • Red Hat OpenShift Container Platform <4.18.21
  • Red Hat OpenShift Container Platform <4.16.45
  • Red Hat OpenShift Container Platform <4.15.57
  • Phoenix Contact FL MGUARD <1.8.1
  • Dell Secure Connect Gateway Appliance <5.32.00.18

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Red Hat OpenShift Container Platform 4.18.21
  • Red Hat OpenShift Container Platform 4.16.45
  • Red Hat OpenShift Container Platform 4.15.57
  • Phoenix Contact FL MGUARD 1.8.1
  • Dell Secure Connect Gateway Appliance 5.32.00.18

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 10 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2024-23337, CVE-2025-48060

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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