Red Hat OpenShift Service Mesh: Mehrere Schwachstellen
WID-SEC-2025-2085 · erstmals 18.09.2025 · aktualisiert 06.01.2026 · CVSS 7,5
Worum es geht
Red Hat OpenShift ist eine "Platform as a Service" (PaaS) Lösung zur Bereitstellung von Applikationen in der Cloud. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat OpenShift Service Mesh ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen oder Userrechte zu erlangen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Denial of Service Angriff durchzuführen oder Userrechte zu erlangen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Amazon Linux 2
- Red Hat OpenShift Service Mesh <3.0.5
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Red Hat OpenShift Service Mesh 3.0.5
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Red Hat Security Advisory vom 2025-09-17 access.redhat.com
- Amazon Linux Security Advisory ALAS2ECS-2025-093 vom 2026-01-05 alas.aws.amazon.com
CVE: CVE-2025-54588, CVE-2025-55162
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.