Bedrohungslage
mittel

Red Hat OpenShift GitOps: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2025-2251 · erstmals 10.10.2025 · aktualisiert 31.03.2026 · CVSS 7,5

×

Worum es geht

Red Hat OpenShift GitOps ist eine Lösung, die Git als Single Source of Truth für die deklarative Infrastruktur- und Anwendungsbereitstellung in OpenShift-Clustern nutzt. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat OpenShift GitOps ausnutzen, um Daten zu manipulieren, falsche Informationen darzustellen, oder einen Denial of Service zu verursachen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • Daten zu manipulieren
  • falsche Informationen darzustellen
  • oder einen Denial of Service zu verursachen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Red Hat Enterprise Linux
  • Red Hat OpenShift GitOps <1.17.2

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Red Hat OpenShift GitOps 1.17.2

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2025-22874, CVE-2025-47907, CVE-2025-59531, CVE-2025-59537, CVE-2025-59538

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

In einer Stunde eingerichtet, in einer Woche geschult.

Konto kostenlos anlegen, Team eintragen, Kurs freischalten. Bezahlt wird erst beim Start. Lieber erst sehen, wie eine Test-Mail aussieht? Der Selbsttest ist kostenlos.

Team eintragen Erst selbst testen