Bedrohungslage
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Xen: Schwachstelle ermöglicht Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen

WID-SEC-2025-2409 · erstmals 27.10.2025 · aktualisiert 06.02.2026 · CVSS 9,8

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Worum es geht

Xen ist ein Virtueller-Maschinen-Monitor (VMM), der Hardware (x86, IA-64, PowerPC) für die darauf laufenden Systeme (Domains) paravirtualisiert. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Xen ausnutzen, um Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Debian Linux
  • SUSE Linux
  • SUSE openSUSE
  • Open Source Xen <xsa476-4.17.patch
  • Open Source Xen <xsa476-4.20.patch
  • Open Source Xen <xsa476.patch

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Open Source Xen xsa476-4.17.patch
  • Open Source Xen xsa476-4.20.patch
  • Open Source Xen xsa476.patch

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2025-58149

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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