Red Hat Enterprise Linux (kea): Mehrere Schwachstellen ermöglichen Denial of Service
WID-SEC-2025-2568 · erstmals 12.11.2025 · aktualisiert 10.04.2026 · CVSS 7,5
Worum es geht
Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat Enterprise Linux ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Das BSI nennt keine besonderen Voraussetzungen. Laut BSI aus der Ferne ausnutzbar.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Denial of Service Angriff durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- SUSE Linux
- Oracle Linux
- SUSE openSUSE
- RESF Rocky Linux
- Red Hat Enterprise Linux 10
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- RedHat Security Advisory vom 2025-11-11 access.redhat.com
- RedHat Security Advisory vom 2025-11-11 access.redhat.com
- Rocky Linux Security Advisory RLSA-2025:21038 vom 2025-11-21 errata.build.resf.org
- Oracle Linux Security Advisory ELSA-2025-21006 vom 2025-12-04 linux.oracle.com
- Oracle Linux Security Advisory ELSA-2025-21038 vom 2025-12-04 linux.oracle.com
- openSUSE Security Update OPENSUSE-SU-2026:20452-1 vom 2026-04-02 lists.opensuse.org
- SUSE Security Update SUSE-SU-2026:20989-1 vom 2026-04-09 lists.suse.com
CVE: CVE-2025-11232, CVE-2025-40779
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.