Bedrohungslage
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OpenVPN: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2025-2636 · erstmals 19.11.2025 · aktualisiert 06.03.2026 · CVSS 9,1

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Worum es geht

OpenVPN ist eine Open Source Software zum Aufbau eines Virtuellen Privaten Netzwerkes (VPN) über eine verschlüsselte TLS-Verbindung. Zur Verschlüsselung werden die Bibliotheken des Programmes OpenSSL benutzt. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in OpenVPN ausnutzen, um Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen und andere nicht näher spezifizierte Angriffe durchzuführen, beispielsweise einen Denial-of-Service-Zustand herbeizuführen oder vertrauliche Informationen offenzulegen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen, andere nicht näher spezifizierte Angriffe durchzuführen
  • beispielsweise einen Denial-of-Service-Zustand herbeizuführen oder vertrauliche Informationen offenzulegen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Debian Linux
  • Ubuntu Linux
  • SUSE Linux
  • SUSE openSUSE
  • Open Source OpenVPN <2.7_rc2
  • Open Source OpenVPN <2.6.16

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Open Source OpenVPN 2.7_rc2
  • Open Source OpenVPN 2.6.16

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2025-12106, CVE-2025-13086

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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