Red Hat Enterprise Linux (CivetWeb library): Schwachstelle ermöglicht Denial of Service
WID-SEC-2025-2668 · erstmals 25.11.2025 · aktualisiert 14.09.2026 · CVSS 5,3
Worum es geht
Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat Enterprise Linux ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Denial of Service Angriff durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Red Hat Enterprise Linux
- Red Hat Enterprise Linux Advanced Cluster <4.9.1
- Ubuntu Linux
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Red Hat Enterprise Linux Advanced Cluster 4.9.1
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Red Hat Security Advisory vom 2025-11-24 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2025:22179 vom 2025-11-26 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2025:23248 vom 2025-12-16 access.redhat.com
- Ubuntu Security Notice USN-8749-1 vom 2026-09-14 ubuntu.com
CVE: CVE-2025-9648
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.