Red Hat OpenStack Platform (Wallaby): Schwachstelle ermöglicht Codeausführung
WID-SEC-2025-2784 · erstmals 10.12.2025 · aktualisiert 12.02.2026 · CVSS 7,6
Worum es geht
Red Hat OpenStack ist eine Sammlung von Diensten, um Cloud-Computing in Form von Infrastructure as a Service (IaaS) bereitstellen zu können. Ein Angreifer aus einem angrenzenden Netzwerk kann eine Schwachstelle in Red Hat OpenStack Platform (Wallaby) ausnutzen, um möglicherweise beliebigen Code auszuführen oder einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen.
Unter welchen Bedingungen?
Das BSI nennt keine besonderen Voraussetzungen. Laut BSI aus der Ferne ausnutzbar.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- möglicherweise beliebigen Code auszuführen oder einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Ubuntu Linux
- Red Hat OpenStack Wallaby <17.1
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Red Hat OpenStack Wallaby 17.1
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Red Hat Security Advisory RHSA-2025:22969 vom 2025-12-09 access.redhat.com
- Ubuntu Security Notice USN-8024-1 vom 2026-02-12 ubuntu.com
CVE: CVE-2025-11678
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.