Bedrohungslage
mittel

Red Hat Enterprise Linux: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2026-0008 · erstmals 05.01.2026 · aktualisiert 23.09.2026 · CVSS 7,5

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Worum es geht

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat Enterprise Linux bezüglich der Komponenten "tar" und "Scrapy" ausnutzen, um Dateien zu manipulieren, und um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Das BSI nennt keine besonderen Voraussetzungen. Laut BSI aus der Ferne ausnutzbar.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • Dateien zu manipulieren
  • einen Denial of Service Angriff durchzuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Red Hat Enterprise Linux
  • SUSE Linux
  • Oracle Linux
  • SUSE openSUSE
  • RESF Rocky Linux
  • IBM App Connect Enterprise
  • IBM MQ Operator
  • Red Hat Enterprise Linux <10
  • Red Hat OpenShift Container Platform <4.18.34
  • Red Hat OpenShift Container Platform <4.14.62
  • Red Hat OpenShift Container Platform <4.15.62
  • Red Hat OpenShift Container Platform <4.16.58

und 1 weitere

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Red Hat Enterprise Linux 10
  • Red Hat OpenShift Container Platform 4.18.34
  • Red Hat OpenShift Container Platform 4.14.62
  • Red Hat OpenShift Container Platform 4.15.62
  • Red Hat OpenShift Container Platform 4.16.58
  • Dell Secure Connect Gateway 5.36.00.16

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 29 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2025-45582, CVE-2025-6176

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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