Red Hat Enterprise Linux (Quarkus): Mehrere Schwachstellen
WID-SEC-2026-0019 · erstmals 07.01.2026 · aktualisiert 24.07.2026 · CVSS 7,5
Worum es geht
Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein entfernter, authentisierter oder anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat Enterprise Linux ausnutzen, um einen Cross-Site Scripting Angriff durchzuführen, einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen oder vertrauliche Informationen offenzulegen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz, aber nur mit gültigem Zugang (Anmeldung nötig), etwa mit gestohlenen Zugangsdaten oder als Innentäter.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Cross-Site Scripting Angriff durchzuführen
- einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen oder vertrauliche Informationen offenzulegen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Red Hat Enterprise Linux
- Oracle Linux
- IBM QRadar SIEM
- IBM InfoSphere Information Server
- Red Hat Enterprise Linux Quarkus <3.20.4.SP1
- Red Hat Enterprise Linux Quarkus <3.27.1.SP1
- Red Hat JBoss Enterprise Application Platform <8.1.4
- IBM App Connect Enterprise
- IBM Tivoli Business Service Manager <6.2.0 FP7
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Red Hat Enterprise Linux Quarkus 3.20.4.SP1
- Red Hat Enterprise Linux Quarkus 3.27.1.SP1
- Red Hat JBoss Enterprise Application Platform 8.1.4
- IBM Tivoli Business Service Manager 6.2.0 FP7
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:0131 vom 2026-01-06 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:0134 vom 2026-01-06 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:0467 vom 2026-01-12 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:0468 vom 2026-01-12 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:0726 vom 2026-01-15 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:0761 vom 2026-01-19 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:0751 vom 2026-01-19 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:0752 vom 2026-01-19 access.redhat.com
- Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-0752 vom 2026-01-20 linux.oracle.com
- IBM Security Bulletin 7257968 vom 2026-02-02 www.ibm.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:1823 vom 2026-02-03 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:1870 vom 2026-02-04 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:1871 vom 2026-02-04 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:1935 vom 2026-02-04 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:3951 vom 2026-03-05 access.redhat.com
- IBM Security Bulletin 7271909 vom 2026-05-06 www.ibm.com
- IBM Security Bulletin 7278613 vom 2026-07-01 www.ibm.com
- IBM Security Bulletin 7280950 vom 2026-07-23 www.ibm.com
CVE: CVE-2025-11966, CVE-2025-12183, CVE-2025-66566
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.