Cisco Identity Services Engine (ISE): Schwachstelle ermöglicht Offenlegung von Informationen
WID-SEC-2026-0039 · erstmals 08.01.2026 · aktualisiert 08.01.2026 · CVSS 4,9
Worum es geht
Die Cisco Identity Services Engine (ISE) bietet eine attributbasierte Zugangs-Kontroll-Lösung. Ein entfernter, authentisierter Angreifer kann eine Schwachstelle in Cisco Identity Services Engine (ISE) ausnutzen, um Informationen offenzulegen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz, aber nur mit gültigem Zugang (Anmeldung nötig), etwa mit gestohlenen Zugangsdaten oder als Innentäter.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- Informationen offenzulegen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Cisco Identity Services Engine (ISE) <3.2 Patch 8
- Cisco Identity Services Engine (ISE) <3.3 Patch 8
- Cisco Identity Services Engine (ISE) <3.4 Patch 4
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Cisco Identity Services Engine (ISE) 3.2 Patch 8
- Cisco Identity Services Engine (ISE) 3.3 Patch 8
- Cisco Identity Services Engine (ISE) 3.4 Patch 4
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Cisco Security Advisory vom 2026-01-07 sec.cloudapps.cisco.com
CVE: CVE-2026-20029
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.