CoreDNS: Schwachstelle ermöglicht Denial of Service
WID-SEC-2026-0047 · erstmals 08.01.2026 · aktualisiert 09.07.2026 · CVSS 7,5
Worum es geht
CoreDNS ist ein DNS server. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in CoreDNS ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen Denial of Service Angriff durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Red Hat Enterprise Linux
- SUSE Linux
- Open Source CoreDNS <1.14.0
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Open Source CoreDNS 1.14.0
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- GitHub Security Advisory GHSA-527x-5wrf-22m2 vom 2026-01-08 github.com
- SUSE Security Update SUSE-SU-2026:0142-1 vom 2026-01-19 lists.opensuse.org
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:25127 vom 2026-06-11 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:36873 vom 2026-07-09 access.redhat.com
CVE: CVE-2025-68151
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.