Fortinet FortiClient: Schwachstelle ermöglicht SQL-Injection
WID-SEC-2026-0084 · erstmals 14.01.2026 · aktualisiert 14.01.2026 · CVSS 7,2
Worum es geht
FortiClient ist ein Endgeräteschutz mit einem integrierten VPN-Client. Ein entfernter, authentisierter Angreifer kann eine Schwachstelle in Fortinet FortiClient ausnutzen, um einen SQL-Injection Angriff durchzuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz, aber nur mit gültigem Zugang (Anmeldung nötig), etwa mit gestohlenen Zugangsdaten oder als Innentäter.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- einen SQL-Injection Angriff durchzuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Fortinet FortiClient EMS <7.4.5
- Fortinet FortiClient EMS <7.2.12
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Fortinet FortiClient EMS 7.4.5
- Fortinet FortiClient EMS 7.2.12
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- FortiGuard PSIRT Advisory FG-IR-25-735 vom 2026-01-13 www.fortiguard.com
CVE: CVE-2025-59922
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.