Bedrohungslage
hoch

FreeRDP: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2026-0111 · erstmals 14.01.2026 · aktualisiert 29.09.2026 · CVSS 8,6

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Worum es geht

FreeRDP ist eine freie Implementierung des Remote Desktop Protocol (RDP). Ein entfernter Angreifer kann mehrere Schwachstellen in FreeRDP ausnutzen,um möglicherweise einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen, beliebigen Code auszuführen, Daten zu manipulieren oder vertrauliche Informationen offenzulegen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • möglicherweise einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen
  • beliebigen Code auszuführen
  • Daten zu manipulieren oder vertrauliche Informationen offenzulegen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Amazon Linux 2
  • Red Hat Enterprise Linux
  • Fedora Linux
  • Ubuntu Linux
  • SUSE Linux
  • Oracle Linux
  • SUSE openSUSE
  • RESF Rocky Linux
  • Open Source FreeRDP <3.20.2

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Open Source FreeRDP 3.20.2

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 45 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2026-22851, CVE-2026-22852, CVE-2026-22853, CVE-2026-22854, CVE-2026-22855, CVE-2026-22856, CVE-2026-22857, CVE-2026-22858, CVE-2026-22859

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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