Red Hat Enterprise Linux (transfig): Schwachstelle ermöglicht Codeausführung
WID-SEC-2026-0125 · erstmals 15.01.2026 · aktualisiert 21.01.2026 · CVSS 7,8
Worum es geht
Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein lokaler Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat Enterprise Linux im transfig Paket ausnutzen, um beliebigen Programmcode auszuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Nur mit Zugriff auf das Gerät oder ein Konto darauf. Oft der zweite Schritt nach einer Phishing-Mail.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- beliebigen Programmcode auszuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Red Hat Enterprise Linux
- Oracle Linux
- RESF Rocky Linux
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Red Hat Security Advisory vom 2026-01-15 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:0704 vom 2026-01-15 access.redhat.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:0705 vom 2026-01-15 access.redhat.com
- Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-0700 vom 2026-01-16 linux.oracle.com
- Red Hat Security Advisory RHSA-2026:0756 vom 2026-01-19 access.redhat.com
- Rocky Linux Security Advisory RLSA-2026:0700 vom 2026-01-17 errata.build.resf.org
- Rocky Linux Security Advisory RLSA-2026:0756 vom 2026-01-20 errata.build.resf.org
- Oracle Linux Security Advisory ELSA-2026-0756 vom 2026-01-21 linux.oracle.com
CVE: CVE-2025-46397
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.