Bedrohungslage
mittel

Red Hat Enterprise Linux (glib): Schwachstelle ermöglicht Denial of Service

WID-SEC-2026-0187 · erstmals 22.01.2026 · aktualisiert 30.09.2026 · CVSS 7,7

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Worum es geht

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein lokaler Angreifer kann eine Schwachstelle in der glib Bibliothek von Red Hat Enterprise Linux ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen und weitere nicht spezifizierte Auswirkungen zu verursachen.

Unter welchen Bedingungen?

Nur mit Zugriff auf das Gerät oder ein Konto darauf. Oft der zweite Schritt nach einer Phishing-Mail.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • einen Denial of Service Angriff durchzuführen
  • weitere nicht spezifizierte Auswirkungen zu verursachen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Red Hat Enterprise Linux
  • Ubuntu Linux
  • SUSE Linux
  • Oracle Linux
  • RESF Rocky Linux
  • IBM App Connect Enterprise
  • Red Hat Enterprise Linux 9
  • IBM TXSeries for multiplatforms
  • Red Hat OpenShift Container Platform <4.16.57
  • Red Hat OpenShift Container Platform <4.14.62
  • Dell NetWorker vProxy <19.13.0.3
  • Red Hat OpenShift Container Platform <4.15.62

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Red Hat OpenShift Container Platform 4.16.57
  • Red Hat OpenShift Container Platform 4.14.62
  • Dell NetWorker vProxy 19.13.0.3
  • Red Hat OpenShift Container Platform 4.15.62

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 21 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2025-13601

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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