Bedrohungslage
mittel

Keycloak (netty-codec-http): Schwachstelle ermöglicht Manipulation von Dateien

WID-SEC-2026-0212 · erstmals 26.01.2026 · aktualisiert 16.10.2026 · CVSS 6,5

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Worum es geht

Keycloak ermöglicht Single Sign-On mit Identity and Access Management für moderne Anwendungen und Dienste. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Keycloak ausnutzen, um Dateien zu manipulieren.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • Dateien zu manipulieren

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Debian Linux
  • IBM License Metric Tool
  • IBM DB2
  • IBM SAN Volume Controller
  • IBM Storwize
  • IBM FlashSystem
  • Open Source Keycloak <26.5.2
  • IBM SPSS Analytic Server
  • Dell Secure Connect Gateway <5.36.00.16

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Open Source Keycloak 26.5.2
  • Dell Secure Connect Gateway 5.36.00.16

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2025-67735

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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