GitLab: Mehrere Schwachstellen
WID-SEC-2026-0292 · erstmals 07.12.2021 · aktualisiert 04.02.2026 · CVSS 9,4
Worum es geht
GitLab ist eine Webanwendung zur Versionsverwaltung für Softwareprojekte auf Basis von git. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in GitLab ausnutzen, um seine Privilegien zu erhöhen, Informationen offenzulegen, Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen oder einen Denial of Service zu verursachen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- seine Privilegien zu erhöhen
- Informationen offenzulegen
- Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen oder einen Denial of Service zu verursachen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Open Source Arch Linux
- Open Source GitLab <14.5.2
- Open Source GitLab <14.4.4
- Open Source GitLab <14.3.6
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Open Source GitLab 14.5.2
- Open Source GitLab 14.4.4
- Open Source GitLab 14.3.6
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
- CVE-2021-39935: laut CISA in freier Wildbahn ausgenutzt, im Katalog seit 03.02.2026.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- GitLab Security Release: 14.5.2, 14.4.4, and 14.3.6 vom 2021-12-06 about.gitlab.com
- Arch Linux Security Advisory ASA-202112-10 vom 2021-12-11 security.archlinux.org
- CISA Known Exploited Vulnerabilities Catalog vom 2026-02-03 www.cisa.gov
CVE: CVE-2021-39910, CVE-2021-39915, CVE-2021-39916, CVE-2021-39917, CVE-2021-39918, CVE-2021-39919, CVE-2021-39930, CVE-2021-39931, CVE-2021-39932, CVE-2021-39933, CVE-2021-39934, CVE-2021-39935, CVE-2021-39936, CVE-2021-39937, CVE-2021-39938, CVE-2021-39940, CVE-2021-39941, CVE-2021-39944, CVE-2021-39945
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.