Bedrohungslage
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Red Hat Enterprise Linux (libsoup): Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2026-0305 · erstmals 05.02.2026 · aktualisiert 18.09.2026 · CVSS 8,6

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Worum es geht

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat Enterprise Linux ausnutzen, um beliebigen Code auszuführen oder einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • beliebigen Code auszuführen oder einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Dell NetWorker
  • Amazon Linux 2
  • Red Hat Enterprise Linux
  • Fedora Linux
  • SUSE Linux
  • Oracle Linux
  • SUSE openSUSE
  • RESF Rocky Linux
  • IBM App Connect Enterprise
  • Dell Avamar
  • Red Hat Enterprise Linux 8.8 Update Services for SAP Solution
  • Red Hat Enterprise Linux 8.8 Telecommunications Update Service

und 4 weitere

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Die vom Hersteller bereitgestellten Updates einspielen; Details in den Quellen unten.

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 30 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2026-0719, CVE-2026-1761

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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