Bedrohungslage
mittel

Red Hat Enterprise Linux (pyasn1): Schwachstelle ermöglicht Denial of Service

WID-SEC-2026-0306 · erstmals 05.02.2026 · aktualisiert 09.10.2026 · CVSS 7,5

×

Worum es geht

Red Hat Enterprise Linux (RHEL) ist eine populäre Linux-Distribution. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Red Hat Enterprise Linux ausnutzen, um einen Denial of Service Angriff durchzuführen.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • einen Denial of Service Angriff durchzuführen

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Amazon Linux 2
  • Red Hat Enterprise Linux
  • Fedora Linux
  • Red Hat Ansible Automation Platform 2.6
  • Ubuntu Linux
  • SUSE Linux
  • Oracle Linux
  • RESF Rocky Linux
  • Red Hat OpenStack 17.1
  • IBM DB2
  • Red Hat Enterprise Linux 9
  • Red Hat Enterprise Linux 10

und 5 weitere

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Red Hat OpenShift Container Platform 4.18.42
  • Red Hat OpenShift Container Platform 4.17.54
  • Splunk SOAR 8.5.0

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 49 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2026-23490

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

In einer Stunde eingerichtet, in einer Woche geschult.

Konto kostenlos anlegen, Team eintragen, Kurs freischalten. Bezahlt wird erst beim Start. Lieber erst sehen, wie eine Test-Mail aussieht? Der Selbsttest ist kostenlos.

Team eintragen Erst selbst testen