Bedrohungslage
mittel

NGINX OSS und NGINX Plus: Schwachstelle ermöglicht Manipulation von Dateien

WID-SEC-2026-0309 · erstmals 05.02.2026 · aktualisiert 17.09.2026 · CVSS 7,5

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Worum es geht

NGINX ist eine Webserver-, Reverse Proxy- und E-Mail-Proxy Software. NGINX Plus ist die kommerzielle Variante von NGINX, einer Webserver-, Reverse Proxy- und E-Mail Proxy Software. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in NGINX und NGINX Plus ausnutzen, um Dateien zu manipulieren.

Unter welchen Bedingungen?

Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • Dateien zu manipulieren

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Debian Linux
  • Amazon Linux 2
  • Red Hat Enterprise Linux
  • Ubuntu Linux
  • SUSE Linux
  • Oracle Linux
  • RESF Rocky Linux
  • Gentoo Linux
  • NGINX NGINX <1.29.5
  • NGINX NGINX <1.28.2
  • NGINX NGINX Plus <R36 P2
  • NGINX NGINX Plus <R35 P1

und 2 weitere

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • NGINX NGINX 1.29.5
  • NGINX NGINX 1.28.2
  • NGINX NGINX Plus R36 P2
  • NGINX NGINX Plus R35 P1
  • NGINX NGINX Plus R32 P4

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

und 31 weitere Quellen in der Originalmeldung

CVE: CVE-2026-1642

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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