Fortinet FortiClientEMS: Schwachstelle ermöglicht Codeausführung
WID-SEC-2026-0343 · erstmals 09.02.2026 · aktualisiert 31.03.2026 · CVSS 9,8
Worum es geht
FortiClient ist ein Endgeräteschutz mit einem integrierten VPN-Client. Ein entfernter, anonymer Angreifer kann eine Schwachstelle in Fortinet FortiClientEMS ausnutzen, um eine SQL-Injection durchzuführen und so beliebigen Code auszuführen.
Unter welchen Bedingungen?
Über das Netz und ohne Anmeldung. Das ist die gefährlichste Kombination: Angreifer können erreichbare Geräte automatisiert absuchen.
Was schlimmstenfalls passieren kann
Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um
- eine SQL-Injection durchzuführen
- so beliebigen Code auszuführen
Bin ich betroffen?
Betroffen sind laut BSI:
- Fortinet FortiClient EMS <7.4.5
Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.
Was hilft?
Aktualisieren auf mindestens:
- Fortinet FortiClient EMS 7.4.5
Wird die Lücke schon ausgenutzt?
- CVE-2026-21643: laut CISA in freier Wildbahn ausgenutzt, im Katalog seit 13.04.2026.
Informationen und Quellen
- Originalmeldung des BSI (WID)
- Fortinet Security Advisory vom 2026-02-08 fortiguard.fortinet.com
- PoC vom 2026-03-18 bishopfox.com
CVE: CVE-2026-21643
Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.