Bedrohungslage
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Red Hat Build of Keycloak: Mehrere Schwachstellen

WID-SEC-2026-0347 · erstmals 10.02.2026 · aktualisiert 12.05.2026 · CVSS 8,1

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Worum es geht

Keycloak ermöglicht Single Sign-On mit Identity and Access Management für moderne Anwendungen und Dienste. Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen in Red Hat Build of Keycloak ausnutzen, um die Authentifizierung zu umgehen, erweiterte Berechtigungen zu erlangen, vertrauliche Informationen offenzulegen, einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen, beliebigen Code auszuführen oder Daten zu manipulieren.

Unter welchen Bedingungen?

Das BSI nennt keine besonderen Voraussetzungen. Laut BSI aus der Ferne ausnutzbar.

Was schlimmstenfalls passieren kann

Ein Angreifer könnte die Lücke nutzen, um

  • die Authentifizierung zu umgehen
  • erweiterte Berechtigungen zu erlangen
  • vertrauliche Informationen offenzulegen
  • einen Denial-of-Service-Zustand zu verursachen
  • beliebigen Code auszuführen oder Daten zu manipulieren

Bin ich betroffen?

Betroffen sind laut BSI:

  • Oracle Linux
  • Red Hat Enterprise Linux Keycloak <26.2.13
  • Red Hat Enterprise Linux Keycloak Operator <26.2.13
  • Dell ECS 3.8.1.0-3.8.1.7

Die installierte Version steht meist unter „Hilfe → Über“ oder in der Verwaltungsoberfläche des Geräts.

Was hilft?

Aktualisieren auf mindestens:

  • Red Hat Enterprise Linux Keycloak 26.2.13
  • Red Hat Enterprise Linux Keycloak Operator 26.2.13

Wird die Lücke schon ausgenutzt?

Keine der CVEs steht im CISA-Katalog ausgenutzter Lücken. Das heißt nicht, dass es keine Angriffe gibt, nur dass keine belegt sind.

Informationen und Quellen

CVE: CVE-2025-14778, CVE-2026-1529, CVE-2025-64720, CVE-2025-65018, CVE-2026-21925, CVE-2026-21933, CVE-2026-21945

Quelle: BSI, Warn- und Informationsdienst (CERT-Bund); CISA. Die Einordnung der Bedingungen ist meine Lesart des BSI-Textes; die Fremdseiten sind in ihrer Originalsprache.

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